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18 Rayonverbote in Luzern

Zentralschweiz online vom 23. August 2007

LUZERN - Die Kantonspolizei Luzern als zuständige Behörde im Kanton Luzern hat bereits für das letzte Spiel des FC Luzern in der vergangenen Saison drei Rayonverbote ausgesprochen. Nun wurden neu für die bereits begonnene Saison 18 weitere Verbote ausgesprochen. Mit Blick auf die heiklen Spiele der laufenden Saison hat die Kantonspolizei Luzern insgesamt 18 neue Rayonverbote erlassen, d.h. die Betroffenen dürfen sich in einem bestimmten Terrain zukünftig nicht mehr aufhalten. Grund für diese Rayonverbote als Massnahme war die Beteiligung dieser 18 Personen an Ausschreitungen bei Spielen des FC Luzern entweder in Luzern oder Aarau sowie die Verwendung von pyrotechnischen Mitteln und Verstösse gegen ein Stadionverbot. In sehr vielen Fällen war auch Alkohol im Spiel. Bei den Personen handelt es sich ausschliesslich um Männer im Alter von 17 bis 30 Jahren. Die Verbote wurden für die folgenden Rayons erlassen: Luzern - Allmend, Luzern - Bahnhof und Kriens - Kleinfeld.

Weitere vom BWIS (Umsetzung Bundesgesetz über Massnahmen zur Wahrung der inneren Sicherheit in Bezug auf Hooliganismus) vorgesehene, weitergehende Massnahmen wie Meldeauflagen und Polizeigewahrsam mussten noch nicht angeordnet werden. Sie kommen in der Regel zur Anwendung, wenn Rayonverbote nicht eingehalten werden.

Aufgrund der ersten Erfahrungen durch die Polizei werden die verhängten Rayonverbote eingehalten und akzeptiert. Im Rahmen der Fanprojekte ist die Polizei in regelmässigen Kontakt mit den Fanclubs. Damit kann auch ein Beitrag geleistet werden, dass die gesetzlich möglichen Massnahmen nach dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit angewandt werden können, wie die Kantonspolizei Luzern mitteilt.

   

   

zuletzt aktualisiert: am 23. August 2007 um 14:00 Uhr